Fragen zum Ablauf der Ausbildung in Theorie und Praxis

Woher bekomme ich aktuelle Informationen zum Vorgehen an der FDFP (Bewerbungsverlauf, Unterrichtsabläufe etc.)?

  • Fachschüler*innen werden weiterhin über moodle und in den Lernkonferenzen der Klassen per Videokonferenz auf dem Laufenden gehalten.

  • Bewerber*innen und andere Interessierte finden hier über unsere FAQs alle relevanten Vorgehensweisen.

Wie groß werden die Klassen aufgrund der bestehenden Abstandsregeln maximal sein? Wie stellen Sie die Abstandsregeln sicher? Wie wird der Unterricht räumlich und organisatorisch gestaltet?

Nach aktuellem Erkenntnisstand wird der Unterricht ab September wieder bedingt vor Ort stattfinden können.Wir haben uns angesichts der momentan wieder steigenden Fallzahlen entschieden, vorerst nicht vollständig in den Regelbetrieb überzugehen.Das Schuljahr 2020/21 startet am 01. September mit den PIA- und JuH-Jahrgängen in einem rollierenden System. Die Klassen werden hälftig in zwei Gruppen geteilt, die innerhalb der ersten beiden Wochen abwechselnd am Vormittag bzw. Nachmittag anwesend sein werden. Ab der dritten Woche findet der Unterricht durch die Lehrkräfte täglich vor Ort statt, jedoch wird auch hier nur jeweils eine der Gruppen anwesend sein und die jeweils andere Gruppe per Videokonferenz teilnehmen. Laut aktueller Planung wird dieses rollierende System ab dem 14. September auch für den Start der 1BKSP-Klassen gelten.Hierdurch soll ermöglicht werden ggf. betroffene Ansteckungsgruppen zu verkleinern, sowie jedem die Chance zu geben teilweise vor Ort am Unterricht teilnehmen zu können. Ein Tausch der Gruppen ist wochenweise angedacht. Details werden in den Klassen bekanntgegeben.Die Klassen, die parallel an der FDFP Unterricht haben, vermischen sich untereinander auch nicht, um eine Ansteckung größerer Personenkreise zu vermeiden! Es wird ggf. ein um 15min. versetzter Unterrichtsanfang und demnach auch versetzte Pausenzeiten festgesetzt werden.Schüler*innen dürfen auch weiterhin dauerhaft digital am Unterricht teilnehmen, wenn sie aufgrund einer persönlichen Risikobewertung nicht vor Ort teilnehmen wollen oder können. Dozent*innen werden aufgrund des aktuellen rollierenden Systems innerhalb der Klassen Video-Zuschaltungen zum Unterricht und damit eine Teilnahme von zu Hause aus ermöglichen, sowie über Email und/oder die Lernplattform Material zur Verfügung stellen.

 

Welche Regelungen gelten für Schulen bezüglich der Hygiene- und des Infektionsschutzes?

Im Zusammenhang mit der Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs hat das Kultusministerium den Schulen Hygiene-Hinweise zur Verfügung gestellt. Diese finden sich hier:  https://km-bw.de/site/pbs-bw-new/get/documents/KULTUS.Dachmandant/KULTUS/KM-Homepage/Pressemitteilungen/Pressemitteilungen%202020/Hygienehinweise_Schulen.pdf

Diese enthalten unter anderem folgende Aktualisierungen:
Zu lüften ist spätestens alle 45min. Es gibt weiterhin eine Maskenpflicht für alle außerunterrichtlichen Aktivitäten, vor allem in Begegnungsräumen, wie auf den Gängen (ausgenommen ist nur das Essen, das in den Seminarräumen oder im Freien stattfindet).
Eine Zuordnung zu klar definierten Risikogruppen ist nicht mehr möglich, da die Vielfalt an möglicherweise relevanten Vorerkrankungen zu groß ist.

Müssen Schüler*innen und Dozent*innen einen Mund- und Nasenschutz tragen?

Seit dem 27. April gilt in Baden-Württemberg eine Maskenpflicht. Personen nach ihrem sechsten Geburtstag müssen im öffentlichen Personennahverkehr, also zum Beispiel in U-Bahnen und Bussen sowie an Bahn- und Bussteigen in Läden und Einkaufszentren, eine Alltagsmaske oder andere Mund-Nasen-Bedeckung tragen. So auch auf dem Weg zur Schule mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.
Es gibt eine Maskenpflicht für alle außerunterrichtlichen Aktivitäten, vor allem in Begegnungsräumen, wie auf den Gängen – ausgenommen ist nur das Essen. Es gibt keine Maskenpflicht während man im Unterricht am Platz sitzt.

Sollten Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte eine Alltagsmaske oder eine Mund-Nasen-Bedeckung auch im Unterricht verwenden wollen, so spricht nichts dagegen.

Finden die Sommerferien wie geplant statt?

Ja, die Sommerferien finden regulär statt. Eine Kürzung oder Streichung steht nicht zur Debatte, da eine solche Maßnahme letztlich mehr Probleme schaffen als lösen würde.

Die praxisintegrierte Ausbildung (Fachschule für Sozialpädagogik und Fachschule für Jugend- und Heimerziehung) sieht keine Schulferien im klassischen Sinne vor. Wenn kein theoretischer Unterricht in der FDFP stattfindet, sind die Fachschüler*innen in ihren Praxisstellen oder nehmen dort Urlaub. Die Sommerschließzeit der FDFP findet im geplanten Zeitraum statt.

Was passiert mit den Praktika im Rahmen der Ausbildung?

Schüler- und Betriebspraktika entfallen in der Zeit der Schul- bzw. Einrichtungsschließungen, da sie i.d.R. nicht absolviert werden können.

In der praxisintegrierten Erzieherinnen- und Erzieherausbildung gelten die Regelung für die duale Ausbildung, d.h. die Schülerinnen und Schüler werden in den Zeiten, in denen sie Praxisphase haben, von ihrer Einrichtung nach deren Möglichkeiten im normalen pädagogischen Alltag, im Gruppendienst oder für Aufgaben, die Zuhause erledigt werden können, eingesetzt.

Für den Fall, dass den Schülerinnen und Schülern ersatzweise (statt theoretischem Unterricht) Lernaufgaben in digitaler oder anderer Form zur Verfügung gestellt werden, sollen die Ausbildungsbetriebe ihren Auszubildenden die für die Bearbeitung erforderlichen Zeitfenster zur Verfügung stellen.

Soweit Praktika, die für die Zulassung zur Prüfung beziehungsweise zum Abschluss der Ausbildung erforderlich sind, aufgrund der Schul- oder Betriebsschließungen im Schuljahr 2019/20 nicht durchgeführt werden konnten, gelten die Praktika als absolviert.

Bei den Fremdpraktika der Erzieher*innenausbildung, die im Schuljahr 2020/21 an der FDFP anstehen, wird aktuell davon ausgegangen, dass diese weitestgehend absolviert werden können. Da die aktuell steigenden Corona-Fallzahlen jedoch auch für strengere Maßnahmen in vielen Praxiseinrichtungen sorgen, werden Praktikumszeiten, die aktuell nicht abgeleistet werden können, in Absprache mit der FDFP zu einer späteren Zeit im Ausbildungsverlauf nachgeholt werden.

Nur für die Fachschüler*innen im dritten Ausbildungsjahr gilt die Regelung, dass das Jugendpraktikum entfallen kann, insofern das Schulkindpraktikum vollständig stattgefunden hat und in der Hauptpraxiseinrichtungen die Altersgruppen 0-3J. und 3-6J. bereits zum Aufgabenbereich gehört haben.

Die Regelung, dass aufgrund Einrichtungsschließungen entfallene Praktika als absolviert gelten, gilt entsprechend für Praktika, die erforderlich sind, um die Zugangsvoraussetzungen für die Fachschule für Sozialpädagogik zu erfüllen. Über die geplante Durchführung muss die Praxisstelle einen schriftlichen Nachweis ausstellen – es muss weiterhin nachgewiesen werden, dass das erforderliche Praktikum nicht bis Ausbildungsbeginn nachgeholt werden konnte.

Finden Praxisbesuche statt?

Aufgrund strengerer Zugangsregelungen zu vielen Praxiseinrichtungen wegen steigender Corona-Fallzahlen, dürfen einrichtungsfremde Menschen und damit auch Dozent*innen nur sehr begrenzt die Praxisstellen betreten. Gleichzeitig müssen die Praxisbesuche laut aktueller Verordnung regulär stattfinden. Die FDFP handelt hier in Abstimmung mit den Praxiseinrichtungen, sodass ein regulärer Ausbildungsverlauf so gut gewährleistet werden kann wie möglich.

Die folgenden Regelungen gelten zunächst für die AJ18 PIA in element-i Kinderhäusern (mit externen Praxisstellen werden individuelle Absprachen getroffen), um deren Prüfungsjahr sicher zu gestalten:
Die Praxisbesuche finden im Freien statt, soweit keine triftigen Gründe bei der durchführenden Dozentin angemeldet werden, die dagegensprechen. Soweit dies doch der Fall sein sollte, müssen die Praxisbesuche i einem möglichst großen Raum stattfinden. Die Dozent*innen tragen Maske und halten sich am Rand mit Abstand auf.

Auch das Reflexionsgespräch nach den Praxisbesuchen findet nach Möglichkeit im Freien oder in einem ausreichend großen und belüfteten Raum statt. Es kann bei Bedarf auch per Video stattfinden.
Die weiteren Klassen werden wir anhand der jeweils aktuellen Situation auf dem Laufenden halten.

Was tue ich bei einer vermuteten oder tatsächlichen Ansteckung mit Corona bzw. wenn entsprechende Symptome vorliegen? Wann darf ich die FDFP nicht betreten?

Von der Teilnahme am Betrieb der Einrichtung ausgeschlossen sind Personen,

  1. die in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem Kontakt mit einer infizierten Person noch nicht 14 Tage vergangen sind, oder
  2. in den letzten 48 Stunden die folgende Symptome aufgewiesen haben: Fieber ab 38°C, trockener Husten (nicht ausgelöst durch bekannte chronische Krankheit, wie bsp.weise Asthma), Hals- oder Ohrenschmerzen, Erbrechen, Durchfall oder Störungen des Geschmacks- oder Geruchssinns (nicht ausgelöst durch Schnupfen), oder
  3. in deren Haushalt Personen leben, für die 1. oder 2. zutrifft.


Ausnahme für alle Symptome ist eine ärztlich abgeklärte nicht ansteckende Ursache dieser.
Wenn sich der Gesundheitszustand im Lauf des Tages dahingehend ändert, dass 2. zutrifft, muss die Person die Einrichtung verlassen.

Sollten Sie wissentlich mit Corona infiziert sein oder ein Verdachtsfall vorliegen, melden Sie dies bitte Ihrer Schulleitung und Einrichtungsleitung.

Für Rückkehrer*innen aus Risikogebieten gilt mindestens eine 7-tägige Quarantäne und zwei negative Tests im Abstand von mindestens sieben Tagen (soweit das Gesundheitsamt über keinen längeren Zeitraum verfügt). Ein einmaliges anerkanntes negatives Testergebnis, wie es in den aktuellen Quarantäne-Vorschriften angeordnet ist, ist für einen Zutritt in unsere Gebäude, Räume und Einrichtungen nicht
ausreichend.

Ich gehöre zu einer Risikogruppe und will die Ausbildung im September beginnen. Was muss ich beachten?

Aktuell wird das Ansteckungsrisiko in Kindertageseinrichtungen und Einrichtungen mit Grundschulkindern als gering eingestuft. Eine pauschale Einschätzung der Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe kann nicht mehr dazu führen, nicht arbeiten zu können. Es liegt nun einerseits bei den betriebsärztlichen Diensten, für einzelne Einrichtungen eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen, und andererseits in der Verantwortung einzelner, aufgrund von schwerwiegenden Vorerkrankungen, ein individuelles Beschäftigungsverbot über den behandelnden Arzt abzusprechen.

Vor diesem Hintergrund sollten Bewerber*innen ihre persönliche Situation ärztlich klären lassen. Grundsätzlich spricht für die meisten Menschen nichts gegen einen Ausbildungsbeginn in Theorie und Praxis.

Eine erneute Infektionswelle wird ggf. zu erneuten Einrichtungsschließungen führen. Hier kann vermutet werden, dass dadurch entstehende Praxisfehlzeiten erneut als unschädlich eingestuft werden.

Bezogen auf das theoretische Lernen in der FDFP wird es weiterhin Möglichkeiten geben, bei entsprechender technischer Ausstattung webbasiert an den meisten Unterrichtsveranstaltungen teilzunehmen.

Ist der Datenschutz während des Unterrichts online gegeben?

Sowohl über die Lernplattform moodle als auch durch unsere Videokonferenzen über 3CX ist der Datenschutz nicht gefährdet.

Wie wurde die Ausbildung während der Schulschließungen und Einrichtungsschließungen weitergeführt?

a) Theorie
Die Fachschülerinnen oder Fachschüler wurden während der Theoriephasen beschult. Dies geschah maßgeblich online über unsere Lernplattform (Software: moodle) oder per Videokonferenzen, ab dem 15. Juni auch teilweise wieder in Präsenzphasen.

So wie die schrittweise Wiedereröffnung der Schulen voranschreitet und die Situation es zulässt, nehmen wir weitere Anpassungen vor, um Unterricht in großen Teilen wieder in Präsenzphasen zu überführen. Dies wird seit dem 15. Juni umgesetzt. Es gelten nach wie vor Abstandsregelung und weitere Hygienemaßnahmen, praktischer Sportunterricht und Singen sind untersagt – auch diese Punkte werden laufend anhand der aktuellen Corona-Verordnung angepasst, sobald diese in einer Neufassung erscheint.

b) Praxisphasen
Während der Praxisphasen haben die Einrichtungsleitungen der Praxiseinrichtungen über den Einsatz der Fachschülerinnen und Fachschülern entschieden. In den meisten Einrichtungen wurden Notgruppen betreut, in denen die Fachschülerinnen und Fachschüler eingesetzt wurden.

Grundsätzlich bestand auch während der Praxisphase Zugang zu den Lernmaterialien, sodass Fachschülerinnen und Fachschüler, die nicht in der Praxisstelle eingesetzt waren, dieses nutzen konnten, um sich mit theoretischen Inhalten zu beschäftigen und sich somit in Form von selbständigem Lernen Theorieinhalte anzueignen bzw. die Lernprojekte zu bearbeiten.

Wie würde die Ausbildung während eventueller Schulschließungen und Einrichtungsschließungen zukünftig weitergeführt?

Die Lehrpläne werden nicht eingeschränkt.

Schulen sollen bei Auftreten eines Falles nicht mehr gänzlich geschlossen werden, sondern nur noch die entsprechenden direkten Kontaktpersonen werden von der Teilnahme vor Ort ausgeschlossen. Ist man selbst nicht krank, sondern nur in Quarantäne, kann man über die Videoschaltung am Unterricht teilnehmen.

Sollte der Fall eintreten, dass die Schule teilweise oder vollständig unter Quarantäne gestellt wird, würde der Unterricht vollständig digital fortgeführt werden.
Leistungsnachweise und mündliche Noten werden auch digital abgenommen oder digital vorbereitet und vor Ort abgenommen.

Es gibt einen gestuften Maßnahmeplan, bei dem die Klassen hälftig geteilt werden, um geteilt vor Ort und digital am Unterricht teilzunehmen und so ggf. betroffene Ansteckungsgruppen zu verkleinern, sowie jedem die Chance zu geben teilweise vor Ort am Unterricht teilnehmen zu können. Ein Tausch der Gruppen ist wochenweise angedacht.

Eine Anwesenheitspflicht besteht nach wie vor.
Schüler*innen dürfen auch weiterhin digital am Unterricht teilnehmen, wenn sie aufgrund einer persönlichen Risikobewertung nicht vor Ort teilnehmen wollen oder können – zu individueller ärztlicher Abklärung wird geraten, ein Attest ist jedoch nicht notwendig. Bei Minderjährigen ist diese Meldung unbürokratisch mit Unterschrift der Eltern möglich. Die Meldung ist jedoch langfristig zu entscheiden, an die Kerndozentin und Schulleitung zu senden und kann nicht nur für einzelne Tage verwendet werden. Es kann jedoch genauso problemlos die Entscheidung getroffen werden, ab einem gewissen Punkt wieder dauerhaft am Unterricht vor Ort teilzunehmen.

Dozent*innen werden möglichst häufig Video-Zuschaltungen zum Unterricht und damit eine Teilnahme von zu Hause aus ermöglichen, sowie über Email und/oder die Lernplattform Material zur Verfügung stellen. In allen Räumen wird es eine zusätzliche Kamera und ein zusätzliches Mikrofon geben, um die Liveübertragung des Unterrichts technisch gut umzusetzen.

Was ist, wenn ich zu Hause nicht über ausreichende Technik verfüge (z.B. guter Internetzugang, eigener Computer) oder keinen geeigneten Arbeitsplatz (z.B. ruhiger Schreibtisch) habe.

In unseren Fachschulen stehen in begrenzter Anzahl Laptops zur Verfügung. Diese können gegen Quittierung in Form einer Unterschrift für die Zeit der Schulschließung und der Theoriephase ausgeliehen werden. Nehmen Sie dazu bitte Kontakt zu Ihrer Kerndozentin oder Ihrem Kerndozenten auf. Unter bestimmten Voraussetzungen und nach vorheriger Absprache können auch die Räume der FDFP zum Lernen genutzt werden.

Kann ich auf die Bibliothek der FDFP zugreifen?

Eine Nutzung der Bibliothek ist nur für die Schülerinnen und Schüler möglich, die zum jeweiligen Zeitpunkt Präsenzangebote wahrnehmen.

Ich muss mein eigenes Kind betreuen, da seine Kita/Schule geschlossen ist. Wie kann ich meine Ausbildung fortsetzen?

Da die FDFP kein Arbeitgeber ist, kann sie keine Bescheinigungen über Präsenzpflicht ausstellen. Um dennoch eine Fortsetzung der Ausbildung zu ermöglichen, werden Fachschülerinnen und Fachschülern mit eigenen Kindern, deren Betreuung nicht sichergestellt ist, weiterhin örtlich und zeitlich flexible Fernlernangebote gemacht.

Dozent*innen werden möglichst häufig Video-Zuschaltungen zum Unterricht und damit eine Teilnahme von zu Hause aus ermöglichen, sowie über Email und/oder die Lernplattform Material zur Verfügung stellen. Ggf. kann bei Teilnahme am Unterricht von zu Hause aus eine „Ergebnissicherung“ (bspw. Tanzen) auch per Video/Film o.ä. stattfinden.

Kann ich während des Besuchs des einjährigen Berufskollegs für Sozialpädagogik mein Praktikum auch im Bereich der Jugend- und Heimerziehung machen?

Nein, dies ist nicht möglich. Das Praktikum im Rahmen des Berufskollegs muss in einer geeigneten, elementarpädagogisch tätigen Einrichtung absolviert werden.

Welche Ausbildungsvoraussetzungen muss ich mitbringen, wenn ich aus dem Ausland komme und die Ausbildung bei Ihnen machen möchte?

Sie benötigen neben einem Nachweis über ein B2-Deutschniveau noch die Anerkennung Ihres Schulabschlusses (mindestens Mittlere Reife) durch das Regierungspräsidium sowie den Nachweis einer geeigneten praktischen Tätigkeit in Vollzeit. Die Dauer der praktischen Tätigkeit hängt von Ihrem anerkannten Bildungsgrad ab. Bei einer Mittleren Reife müssen Sie für die praxisintegrierte Ausbildung zur/m Erzieher*in zwei Jahre in Vollzeit und für die Ausbildung zur/m Jugend- und Heimerzieher*in ein Jahr in Vollzeit nachweisen. Bei einer (Fach)-Hochschulreife/Abitur benötigen wir einen Nachweis über sechs Wochen.

Fragen zur Schulfremdenprüfung der Fachschule für Jugend- und Heimerziehung (SFP)

Wie geht es mit den Lernberatungsgespräche und Lernkonferenzen weiter?

Diese finden zu den bereits bekannten Terminen per Videokonferenzen oder telefonisch statt. Bei Bedarf ist die Bezugsdozentin oder der Bezugsdozent per E-Mail zu erreichen.

Kann ich mich für den neuen Vorbereitungskurs auf die Schulfremdenprüfung 2022 anmelden? Wie laufen die Aufnahmegespräche ab?

Eine Anmeldung ist jederzeit über die Personalabteilung von Konzept-e möglich, Infos unter https://www.freiedualefachschule.de/schulfremdenpruefung/. Die Aufnahmegespräche finden per Videokonferenz oder Telefon statt.

Fragen zur Nachqualifizierung zur elementarpädagogischen Fachkraft nach §7 Abs. 2 KiTaG (NQ)

Muss man sich in einem Einstellungsverhältnis befinden, um an der Nachqualifizierung teilnehmen zu können?

Nein, Sie müssen nicht in einem Einstellungsverhältnis sein, um an der Nachqualifizierung teilnehmen zu können. Entscheidend ist, ob Sie zum erweiterten Fachkräfte-Katalog des KiTa-Gesetzes Baden-Württemberg (Paragraf 7, Absatz 10) gehören, da Sie nur in diesem Fall an dieser Fortbildungsmaßnahme teilnehmen können.

Wie wird die Nachqualifizierung weitergeführt?

Die Termine für Karlsruhe und Stuttgart bleiben für 2020 bestehen.

Die Nachqualifizierung findet als Präsenzveranstaltung statt, wenn dies organisatorisch und auf Basis der Corona-Verordnungen möglich ist. Es wird immer die Möglichkeit geben, an den Veranstaltungen auch webbasiert teilzunehmen.

Bei einer webbasierten Umsetzung können die Referentinnen und Referenten zwischen zwei verschiedenen Varianten wählen. Entweder findet die Einführung und Begleitung des Seminartages per E-Mail oder per Videokonferenz statt. Letztere ist unsere bevorzugte Variante, die aufgrund der technischen Ausstattung leider aber nicht immer möglich sein wird. Uns ist es wichtig, dass Sie am Ende des Seminartages Rückmeldung zu Ihren Arbeitsergebnissen erhalten. Dies geschieht ebenfalls entweder per Videokonferenz oder durch ein individuelles Feedback per E-Mail. Wir möchten, dass Sie durch diese Form der Umsetzung bestmöglich von der webbasierten NQ profitieren und das Gefühl haben, in direktem Kontakt mit der Referentin oder dem Referenten zu stehen.

Welche technische Ausstattung benötige ich für die webbasierte NQ?

Sie benötigen einen Computer oder Laptop und eine E-Mail-Adresse, sodass wir Ihnen die Arbeitsaufträge zuschicken können. Für die Videokonferenz benötigen Sie eine Webcam und ein Mikrofon, das Sie an Ihren Laptop oder Computer anschließen können. Meist ist in den (mitgelieferten) Headphones die Mikrofon-Funktion integriert und eine Webcam am Computer oder Laptop schon vorinstalliert. Eine Zuschaltung über Ihr Smartphone ist ebenfalls möglich. Ein Link, mit dem Sie der Videokonferenz beitreten können, wird Ihnen bis 9 Uhr des Seminartages per E-Mail zugeschickt. Sollten Sie keine Webcam und/oder Mikrofon besitzen, ist eine Zuschaltung per Telefon möglich.

Ich bin für die NQ angemeldet, muss aber mein(e) Kind(er) zu Hause betreuen. Welche Möglichkeiten habe ich, an der NQ teilzunehmen?

Hier können auch individuelle Absprachen mit der jeweiligen Referentin oder dem jeweiligen Referenten getroffen werden. Nehmen Sie hierzu aber bitte zuerst Kontakt zu Ihrer Maßnahmenleitung auf.

Welchen zeitlichen Umfang nimmt die webbasierte NQ in Anspruch?

Es sollte für Sie möglich sein, sich morgens von 9:00 bis ca. 9:30 Uhr zur Videokonferenz als Einführung in den Arbeitsauftrag zuschalten zu können. Eine gemeinsame Abschlussrunde per Videokonferenz, in der Ihre Ergebnisse präsentiert und Inhalte zusammenfassend besprochen werden, findet in der Regel von 15:30 bis 17 Uhr statt. Die Zeit dazwischen benötigen Sie für die Bearbeitung der Arbeitsaufträge. Sie können sich Ihre Arbeitsphasen jedoch selbst strukturieren und Pausen nach eigenem Ermessen legen.

Wie werden die Fortbildungstage der NQ angerechnet, bzw. ab wann gilt ein Fortbildungstag als besucht?

Ein Fortbildungstag gilt dann als besucht, wenn durch die Teilnahme an der gemeinsamen Videokonferenz am Nachmittag oder der Zusendung des bearbeiteten Arbeitsauftrages ersichtlich wird, dass Sie sich ausreichend mit den Inhalten auseinandergesetzt haben.

Ich habe noch keine Rückmeldung zu meinen Arbeitsaufträgen erhalten. Werde ich diese noch bekommen? Bekomme ich den Fortbildungstag angerechnet?

Dies betrifft die Teilnehmenden der Module 1 und 2 in Karlsruhe im Jahr 2020. Der jeweilige Fortbildungstag wird allen Teilnehmenden angerechnet. Sollten noch Wünsche zu individuellen Rückmeldungen bestehen, können sich die Teilnehmenden diesbezüglich an die Maßnahmenleitung wenden.

Kann ich die Nachqualifizierung auch in Raten abbezahlen?

Ja, eine Ratenzahlung ist nach Absprache möglich. Diese wird im Qualifizierungsvertrag festgehalten und ist bindend. Es wird empfohlen, möglichst wenige Raten zu vereinbaren; eine feste Regelung liegt hierzu jedoch nicht vor.

Gibt es bei der Nachqualifizierung eine Abschlussprüfung?


Am Ende der Maßnahme folgt das Abschlusskolloquium, bei dem abschließend über die gesamte Maßnahme und deren Inhalte gesprochen wird. Es gibt aber keine schriftliche Abschlussprüfung im herkömmlichen Sinne.

Kann ich als Krankenschwester/Krankenpfleger ebenfalls an der Nachqualifizierung teilnehmen?

Dies ist nur möglich, wenn Sie einen Abschluss als anerkannter Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*in besitzen, da Sie somit zum erweiterten Fachkräfte-Katalog nach KiTa-Gesetz Baden-Württemberg (Paragraf 7, Absatz 10) gehören. Sollte Ihre Berufsbezeichnung dem nicht entsprechen, können Sie leider nicht an der Nachqualifizierung teilnehmen.

Findet die Hospitation im Rahmen der NQ statt? Bis wann muss ich sie absolviert haben?

Die Hospitation findet im Rahmen der NQ statt und kann derzeit in Kitas umgesetzt werden. Der Zeitraum für die Hospitation wird in Absprache mit der jeweiligen Maßnahmenleitung festgelegt.

Ich muss einen oder mehrere Fortbildungstage nachholen. Bleiben die Termine bestehen?

Die Termine bleiben inhaltlich und zeitlich bestehen. Wenn Sie Termine nachholen müssen, melden Sie sich bitte in der Personalabteilung bei Larissa Müller (larissa.mueller@konzept-e.de) oder Alessandra Gerbino (alessandra.gerbino@konzept-e.de).

Wer sind meine Ansprechpartnerinnen oder Ansprechpartner bei Fragen zur NQ und wie erreiche ich diese am besten?

Bei Fragen zu Ihrem NQ-Vertrag und Anmeldung melden Sie sich in der Personalabteilung bei Larissa Müller (larissa.mueller@konzept-e.de) oder Alessandra Gerbino (alessandra.gerbino@konzept-e.de). Bei allen inhaltlichen oder organisatorischen Fragen zur Umsetzung melden Sie sich bei der jeweiligen Maßnahmenleitung. Für Stuttgart ist diese Delia Hotzel (delia.hotzel@fdfp.de) und für Karlsruhe Naomi Kraus (naomi.kraus@fdfp.de).


Weiterführende Infos
www.fdfp.de
www.konzept-e.de
www.element-i.de/corona